Samstag, 2. Februar 2013

Antrag auf Behinderung beim Versorgungsamt


Menschen sind behindert, wenn Sie aus gesundheitlichen Gründen am gesellschaftlichen Leben dauerhaft nur beeinträchtigt teilhaben können. Ab einem Grad der Behinderung (GdB) von 50 haben Sie Anspruch auf einen Schwerbehindertenausweis

Da sich die Grade der Behinderung verschiedener Erkrankungen addieren, sollten alle neu aufgetretenen oder Verschlimmerungen bestehender  Beeinträchtigungen beim Versorgungsamt gemeldet werden. Hierzu gehören vor allem auch Hörstörungen, Allergien, Geruchsstörungen und Schwindelbeschwerden.

Mit dem Schwerbehindertenausweis können unter anderem folgende Nachteilsausgleiche in Anspruch nehmen:
  • Steuervergünstigungen
  • Kündigungsschutz für Arbeitnehmer
  • Zusatzurlaub für Arbeitnehmer
  • Sitzplatz in öffentlichen Verkehrsmitteln

Um eine Behinderung zu melden stellen Sie einen Antrag beim zuständigen Versorgungamt oder bei Ihrem Bezirksamt (Bürgerservice). Dort geben Sie die Adresse ihrer behandelnden Ärzte an. Das Versorgungsamt erhält dann auf Nachfrage die notwendigen Befunde und bestimmt den Grad der Behinderung.

Adresse für Duisburg:
Amt für Soziales und Wohnen - Sachgebiet Schwerbehindertenrecht - Amt 50-24 - Ludgeristr.12
47057 Duisburg
Tel: 0203-283-0

Antragsformulare können auch online abgerufen werden:

Samstag, 26. Januar 2013

Nasenspray Entzug



Abschwellende Nasentropfen (Wirkstoff: Xylometazolin) können bei akuten Infekten mit Schwellungen der Nasenschleimhaut sehr effektiv sein. Durch eine Verengung der Blutgefäße in den Schwellkörpern der Nasenmuscheln machen sie die Nase frei und verbessern die Belüftung der Nasennebenhöhlen. Die Wirkung hält etwas sechs Stunden an, dann erweitern  sich die Blutgefäße wieder und die Nase schwillt wieder zu. Für ein paar Tage ist das eine sinnvolle Therapie. 

Als Dauermedikation führt der Gebrauch von Nasenspray allerdings schnell zur Abhängigkeit: die Nase verlernt ihre Regulationsfähigkeit und schwillt nicht mehr von alleine ab. Man ist auf immer neue Nasensprayzufuhr angewiesen, um Luft zu bekommen. 

Hier hilft nur eine Entzugsbehandlung:

1.       Kaufen Sie sich ein Nasenspray,  bei dem Sie den Deckel abschrauben können (z.B. Nasic®)

2.       Kaufen Sie sich ein antiallergisches Nasenspray, das Schwellungen verhindert (z.B. Rhinivict®)

3.       Nehmen sie morgens und abends das Nasenspray, das Schwellungen verhindert und das abschwellende Nasenspray so wie bisher nach Bedarf.

4.       Sobald das abschwellende Nasenspray halb leer ist, füllen Sie es mit Salzwasser auf. Dazu mischen Sie vorher einen Liter Wasser aus dem Wasserhahn mit einem Esslöffel Kochsalz aus der Küche.

5.       Immer wenn das abschwellende Nasenspray wieder halb leer ist wiederholen Sie Schritt 4)

6.       Wenn das Nasenspray, das Schwellungen verhindert, leer ist, lassen Sie es weg.

7.       Nach ca. 3 Wochen nehmen Sie durch die Verdünnung nur noch Salzwasser-Nasenspray und haben den Entzug geschafft.

Viel Erfolg  ;-)

Autor: Dr.Uso Walter

Donnerstag, 10. Januar 2013

Raucherentwöhnung


Zur erfolgreichen Raucherentwöhnung gehören 3 Dinge:

Die nötige Motivation, eine gute Entzugsbehandlung und Tipps zur Umstellung der Gewohnheiten. Alle diese Punkte werden vom eQuit-Programm des HNOnet NRW berücksichtigt, das in drei Schritten zum Erfolg führt:
1. Interaktiven Fragebogen zu Motivation und Abhängigkeit auf der Webseite ausfüllen: http://www.e-quit.de/equit/mach-den-test.html
2. Termin zur Raucherentwöhnung in der Praxis machen (auch online möglich): http://www.hno-praxis-duisburg.de/ 
3. In 3 Akupunktursitzungen und einem ärztlichen Gespräch zum Nichtraucher werden
Beispiel ;-)

 

Montag, 31. Dezember 2012

Richtig Abnehmen


Falsche Ernährung macht krank
Nach den Feiertagen kommen meist die guten Vorsätze und das ein oder andere angefutterte Pfund soll wieder purzeln.  Das geht am besten mit einer Nahrungsumstellung, die nichts mit Verzicht und Diät zu tun hat, sondern sich langfristig nach den wirklichen Bedürfnissen des Körpers richtet und so automatisch zu einer Gewichtsreduktion führt. Wenn dann noch die nötige Bewegung dazu kommt kann eigentlich nichts mehr schief gehen. Und für ganz schwierige Fälle gibt es ja noch die begleitende Akupunktur. Hier die wichtigsten Tipps:



  1. Regelmäßig essen und vor allem ausreichend trinken.
  2. Immer nur kleine Portionen nehmen, das ist appetitlicher und macht schneller satt.
  3. Morgens und mittags ausreichend viel und nach 6:00 Uhr nur noch wenig essen, dann wird die Nahrung besser verwertet.
  4. Lieber seltener, dafür aber hochwertiges Fleisch oder Fisch essen: Qualität geht vor Quantität.
  5. Saisonale und regionale Lebensmittel bevorzugen: Das ist gesünder und auch günstiger.
  6. Lebensmittel schonend zubereiten: Kochen und Dünsten statt Braten und Frittieren.
  7. Richtige Ernährung macht gesund
    Viele Kräuter und Gewürze verwenden, das ist schmackhafter und fördert die Verdauung.
  8. Zubereiten und essen bewusst genießen und sich Zeit dafür nehmen. Essen ist ein Stück Lebensqualität und soll Spaß machen.
  9. Abwechslungsreich kochen und Wochenplan machen, das schützt vor Frustkäufen und Fast food.
  10. Bei Süßhunger lieber Honig oder Obst statt Synthetik-Zucker verwenden.

Donnerstag, 1. November 2012

Gesund durch den Winter



Winterzeit ist Erkältungszeit. Denn Kälte schwächt das Immunsystem und die Austrocknung der Atemwege macht diese anfälliger für Viren und Bakterien. 

Aber man kann sich auch schützen. Hier die 10 wichtigsten Tipps, um gesund durch den Winter zu kommen:




  1. Wetterfeste Kleidung schützt vor Nässe und Kälte. Vor allem Füße, Rücken und den Kopf-Hals-Bereich schützen. Also Schals, Mützen und dicke Socken rausholen und die dünnen Stoffturnschuhe bis zum nächsten Frühling im Schrank verstauen.

  2. Regelmäßige Bewegung und Sport stärken das Immunsystem und halten fit. Vor allem im Winter viel an der frischen Luft spazieren gehen und bewegen. Das bewahrt gleichzeitig vor dem gefürchteten Winterspeck ;-)

  3. Wärme und Licht sind gut für Körper und Psyche. Ob Sauna, warme Wanne oder ein Abend vor dem Kamin. Ihr Immunsystem dankt es Ihnen. Aber auch eine ausreichende Lichtzufuhr ist wichtig für den Stoffwechsel und bewahrt vor Winterdepressionen.

  4. Gesunde, wärmende Ernährung mit viel Suppen, Eintöpfen und eingekochtem Obst geben dem Körper die nötige Abwehrkraft. Zusätzliche Vitamine sind dann meistens überflüssig und nur in besonderen Fällen, wie nach Infekten nötig.

  5. Ruhe und möglichst wenig Stress sind gerade im Winter wichtig, da unser Biorhythmus jetzt auf Relax-Modus schaltet und deutlich mehr Ruhe und Regeneration braucht als im Sommer. Statt Weihnachtshektik und Jahresendralley also lieber rechtzeitig im Herbst alles erledigen und dann nur noch genießen…

  6. Ausreichend Flüssigkeitszufuhr schützt vor der Austrocknung der oberen Atemwege. Zwei Liter  Tees, Säfte oder Wasser sind das Minimum.

  7. Eine gute Raumbefeuchtung verhindert trockene Schleimhäute und ist vor allem für Kleinkinder besonders wichtig. Schon ein paar nasse Handtücher oder ein Wasserbehälter in Heizungsnähe erfüllen diesen Zweck. Aber auch eine regelmäßige Lüftung der Räume ist gerade im Winter wichtig.

  8. Um die Abwehrkraft der Schleimhäute noch weiter zu stärken sind auch befeuchtende Salzwasser-Nasensprays, Salbei-Bonbons und Inhalationen hilfreich.

  9. Bei einer bestehenden Infektanfälligkeit können auch immunstimulierende Medikamente und naturheilkundliche Therapien hilfreich sein. Hier helfen z.B. Echinacin-Präparate oder Umckaloabo. Aber auch homöopathische Medikamente, Eigenblutbehandlungen, Sauerstofftherapien oder Akupunktur unterstützen das Immunsystem.  

  10. Bei chronischen Atemwegserkrankungen, älteren Patienten oder häufigem Kontakt mit vielen Menschen ist auch eine Grippeimpfung zu empfehlen, um sich vor den gefährlichen Grippeviren zu schützen.
Autor: Dr.Uso Walter