Freitag, 22. Januar 2016

Terminservicestellen für Facharzttermine eröffnen ihre Pforten

Es ist so weit: Facharzttermine müssen ab dem 25.01.16 von der KV innerhalb von 4 Wochen vermittelt werden, wenn der Patient bei seinem Facharzt keinen schnelleren Termin bekommt. Dazu muss der Hausarzt allerdings einen Dringlichkeitsvermerk auf die Überweisung machen und der Patient muss sich selbst bei der Terminservicestelle der KV um einen Termin bemühen. Für den Bereich der KV Nordrhein erreichen Sie diese Stelle wie folgt:

Telefonnummer:
 0211 5970 8990

Öffnungszeiten:
Mo, Di, Do und Fr: 8-12 Uhr
Mi: 14-17 Uhr
Mo, Di und Do : 14-16 Uhr

Weitere Informationen für Patienten bzgl. der neuen Regelungen gibt es hier:

https://www.kvno.de/downloads/tss/infoblatt_patienten_tss.pdf

Wie gut, dass das Problem in der HNO nie auftreten kann, denn bei uns in der Praxis gilt nach wie vor: Wer Beschwerden hat, darf kommen! Aktuelle Infos auch unter: http://www.hno-praxis-duisburg.de/home.html



Sonntag, 13. Dezember 2015

Online-Test zur Milbenallergie

Die Nase trieft, die Augen jucken... so stellt man sich eine typische Allergie vor. Aber das ist nicht immer so. Gerade bei einer Milbenallergie hat man häufig eher unspektakuläre Beschwerden: vor allem nachts bekommt man schlechter Luft durch die Nase und die Schleimhäute trocknen schneller aus. Auch Gehörgangsentzündungen werden durch eine Milbenallergie begünstigt. Denn die Milben sind vor allem in unseren Betten, wo sie sich von unseren Hautschuppen ernähren. In der Matratze, der Decke und dem Kopfkissen. Ist die Milbenallergie einmal erkannt, kann man sich mit Bettbezügen gegen die ungebetenen Gäste gut schützen. Und die werden zum großen Teil sogar von der Gesetzlichen Krankenkassen bezahlt.


Ob Sie ein Risko für eine Milbenallergie, die gerne auch Hausstauballergie genannt wir, haben können Sie mit folgendem Fragebogen der Fimra Allergonatur ganz einfach feststellen:

http://www.milbengefahr.de/anzeichen-erkennen/milbenallergie-risiko-test/

Besteht ein erhöhtes Risiko ist der nächste Schritt ein Allergietes beim HNO-Arzt!



Autor: Dr.Uso Walter

Dienstag, 17. November 2015

Einschlafhilfe ohne Nebenwirkungen

Millionen Deutsche sind abhängig von Schlaftabletten, weil sie abends nicht richtig abschalten können. Das liegt am Aktivitäsniveau des Gehirns. Denn bei Stress dominieren die Beta-Wellen, die mit bis zu 30Hz mehr als doppelt so schnell schwingen wie die Alpha-Wellen in Ruhe-Phasen (10-13 Hz) und fünf mal so schnell wie die Theta-Wellen beim Schlafen (4-7 Hz). Und da ist es dann eben gar nicht so einfach, wieder herunterzukommen. Schlaf- und Beruhigungstabletten versprechen hier eine einfache Lösung, die aber sehr gefährlich ist. Denn das Suchtpotential und die Nebenwirkungen sind erheblich.

Dabei gibt es auch eine einfache, akustische Lösung: Die Binarual Beats! Gibt man nämlich zwei geringfügig unterschiedliche Töne auf das rechte und linke Ohr schwingt sich das Gehirn auf die Differenz der beiden Frequenzen ein und kommt so ganz einfach und ohne Nebenwirkungen zur Ruhe. Die wisenschaftlich gut dokumentierte Methode hat sich seit längerem bereits in der Schlaftherapie etabliert, war aber bisher nur schwer erhältlich und relativ teuer. Die Firma mynoise GmbH hat deshalb jetzt hochwertige Sounddateien mit Binaural Beats entwickelt, die wahlweise beim Entspannen (binnibeats Relax) oder Einschlafen (binnibeats Sleep) unterstützen. Sie stehenauf der Webseite www.binnibeats.de zum Download bereit.


Sonntag, 6. September 2015

Telemedizin auf dem Vormarsch - Techniker mit erstem Pilotprojekt


Warten ist nicht schön und überfüllte Wartezimmer erst recht nicht. Dank datensicherer Verbindungen und moderner Technik muss das nicht unbedingt sein: Online-Videosprechstunden ermöglichen das Gespräch mit dem Arzt vom Wohnzimmer aus. Auf der Plattform www.patientus.de können Sie direkt Termine mit einem Arzt ihrer Wahl vereinbaren. Bequem von zu Hause aus. Das ist vor allem für Folgetermine und Beratungen bei chronischen Erkrankungen interessant, denn die eigentliche Untersuchung lässt sich (noch) nicht über den PC oder Laptop vornehmen und Ferndiagnosen bei Patienten, die der Arzt vorher noch nie gesehen hat, sind erstens unsicher und zweitens nach dem Telemedizingesetz zur Zeit auch (noch) nicht erlaubt. Lediglich bei der Einholung einer Zweitmeinung, z.B. vor Operationen, darf die Beratung online erfolgen, auch wenn vorher noch kein persönlicher Kontakt stattgefunden hat.

Mittlerweile interessieren sich auch die Krankenkassen für die neuen Behandlungsmöglichkeiten. Am 01.September startete das erste Pilotprojekt der Technikerkrankenkasse. Die Vereinbarung sieht vor, dass Patienten in bestimmten Fällen einen Termin in der Online-Videosprechstunde bei ihrem Hautarzt zur Beratung und Befundung machen können. Mehr hierzu: http://www.tk.de/tk/pressemitteilungen/gesundheit-und-service/745704

Ansonsten wird die Online-Videosprechstunde von immer mehr Ärzten als Wahlleistung angeboten. Das spart dem Patienten Anfahrts- und Wartezeit und im Zweifelsfall auch eine Menge Geld.

Weitere Informationen zur online-Videosprechstunde finden Sie auch hier: http://www.hno-praxis-duisburg.de/online-videosprechstunde.html




Mittwoch, 22. Juli 2015

Fragen und Antworten zum Thema Allergien

Dieses Jahr fliegen die Pollen wieder besonders stark und spätestens zum Herbst hin sollte eine effektive Therapieplanung schon für das nächste Jahr beginnen. Hier schon mal ein paar Infos im Vorfeld: Was sind Allergien überhaupt? Müssen Allergien behandelt werden? Was kann man tun bei Allergien? In dem Video vom HNOnet gibt es Antworten auf diese und noch viel mehr Fragen:

Mittwoch, 15. Juli 2015

Neue Schluckhilfe für Tabletten

Keiner schluckt gerne Tabletten. Aber es gibt auch Menschen, die können gar keine Tabletten einnehmen, weil sie sie garnicht schlucken können. Dafür gibt es jetzt eine Lösung: Das mittelständische Unternehmen Hennig Arzneimittel aus Flörsheim hat sich dem Problem angenommen und eine Schluckhilfe auf den Markt gebracht, mit der man auch die dickste Tablette problemlos herunter bekommt. Und der Einfachheit halber wurde die Schluckhilfe auch gleich so genannt: Medcoat® Schluckhilfe. Die Tabletten werden dabei mit einem glatten, speichelanregenden und angenehm nach Zitrone schmeckenden Überzug versehen, der die Gleitfähigkeit erhöht und damit das Schlucken erleichtert. Die Wirkung der Tablette wird nicht beeinträchtigt. Das innovative Produkt ist rezeptfrei in verschiedenen Packungsgrößen erhältlich und auch für Kinder geeignet.

Ein Anwendungsvideo domstriert die einfache Handhabung: www.medcoat-schluckhilfe.de


Montag, 11. Mai 2015

Lärm macht krank!

Als Lärm bezeichnet man in der Regel laute und störende Geräusche, die schnell unangenehm werden können. Aber Lärm kann auch richtig krank machen. Und das in doppelter Hinsicht.

So kann Lärm in Abhängigkeit von der Lautstärke und der Einwirkdauer direkt die Sinneshärchen im Innenohr schädigen. Das kennt jeder, der schon einmal im Konzert oder einer Discothek war und am nächsten Morgen ein dumpfes Gefühl und Piepsen im Ohr hatte. Solche Schädigungen erholen sich zwar teilweise wieder, können aber auch dauerhaft bleiben, z.B. bei einem echten Knalltrauma. Auch Lärmarbeiter, die über Jahre in geräuschintensiver Umgebung arbeiten, entwickeln unter Umständen eine Lärmschwerhörigkeit. Als Faustregel gilt: Impulslärm über 105 dB und Dauerlärm über 85 dB sollte vermieden werden, um solchen Schädigungen vorzubeugen.

Auch Fluglärm kann krank machen
Aber Lärm kann auch auf andere Art krank machen, da er unabhängig von der Lautstärke unser Stresssystem aktiviert. Hier kommt es weniger auf die physikalischen Eigenschaften der Geräusche an, sondern eher auf die psychologische Bewertung. Vor allem Autoverkehr, eine Bahnlinie oder ein Flughafen in der Nähe können die Betroffenen stark beeinträchtigen ohne dass die Ohren dabei zu Schaden kommen. Die Ausschüttung von Stresshormenen bewirkt dann aufgrund der engen Verküpfung unseres Hör- und Stressssystems eine allgemein erhöhte Geräuschempfindlichkeit, was den Lärm immer störender erscheinen lässt. Ein echter Teufelskreis. Schützt man sich dann mit Ohrenstöpseln wird das Ganze noch schlimmer, da dies die Geräuschüberempfndlichkeit (Hyperakusis) weiter verstärkt. Besser ist ein Hörtraining, bei dem die Unterdrückung von Geräuschen im Rahmen der zentralen Hörverarbeitung trainiert wird oder eine Verhaltenstherapie bei einer Überempfindlichkeit nur gegen bestimmte Geräusche (Phonophobie). Hierzu gibt es einen Artikel im HNO-Webblog von Dr.Walter: http://webdoc-hno.blogspot.de/2012/05/hortraining.html