Freitag, 16. Januar 2015

Patienteninformation zur Hyposensibilisierung

Quelle: Stallergen
Allergien sind weit verbreitet und man sollte sie nicht auf die leichte Schulter nehmen, da sie nicht nur die Lebensqualität beeinträchtigen, sondern Infekte und asthmatische Erkrankungen begünstigen. Die einzige ursächliche Behandlung ist die so genannte Hyposensibilierung, d.h. die wiederholte Verabreichung des Allergens, gegen das man allergisch ist, entweder als Spritze unter die Haut (SCIT) oder als Spray unter die Zunge (SLIT). Hierdurch lernt das Immunsystem, nicht mehr überzureagieren und nach einer dreijährigen Behandlung ist die Chance groß, dass die Allergie keine Beschwerden mehr macht. Welches Präparat im Einzelfall infrage kommt, kann ein Gespräch mit dem HNO-Arzt klären. Die Wirkweise von Spritzen und Sprays ist ähnlich gut und hängt vom einzelnen Präparat und nicht von der Art der Verabreichung ab.

Die Leitlinien der allergologischen Fachgesellschaften berücksichtigen dies in ihrer neuesten Ausgabe von 2014 und haben zeitgleich zwei Patienteninformationen zum download veröffentlicht:

Patienteninformation zur SLIT:http://www.awmf.org/fileadmin/user_upload/Leitlinien/061_D_Ges_fuer_Allergologie_und_klinische_Immunologie/061-004p_S2k_SLIT_2014-12.pdf

Patienteninformation zur SCIT: http://www.awmf.org/fileadmin/user_upload/Leitlinien/061_D_Ges_fuer_Allergologie_und_klinische_Immunologie/061-004p_S2k_SCIT_2014-12.pdf


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